Über diesen Blog

Der Beruf als Tier- und Naturfilmer ist interessant und abenteuerlich. Und er bietet jede Menge kleiner Anekdoten und Geschichten. Die wollen wir hier erzählen. Und natürlich von unseren Projekten berichten. Viel Spaß dabei... Mehr unter www.robinjaehne.de

Sonntag, 21. Februar 2021

Schneeglöckchen aus dem Schnee

Der Schnee taut dahin. Unter den weißen Kristallen kommen die ersten Frühjahrsboten ans Licht. Schneeglöckchen erblühen. Sie trotzen den tiefen Temperaturen dank eines Frostschutzmittels in ihren Zellen. Die Zeitraffer, aufgenommen im lippischen Hornoldendorf, entstand innerhalb von vier Tagen. 

Montag, 15. Februar 2021

Reif unterm Sternenhimmel

In einer der letzten kalten und klaren Nächte gefrohr leichter Nebel zu Reif an der Frucht der Kartoffelrose. Darüber zieht der Wintersternenhimmel seine Bahn. In der Zeitrafferaufnahme, entstanden im lippischen Hornoldendorf, wurden drei Stunden Realzeit zu diesem Film zusammen gefasst.

Dienstag, 19. Januar 2021

Eiszapfen zum Winterende

Winterende: Eben noch fielen Schneeflocken, Eiszapfen hingen am Dach. Dann stieg die Temperatur, mehr und mehr Wasser tropfte herab und schließlich schmolzen die Zapfen dahin... Eine Zeitraffer über etwa 3 Stunden, entstanden im Lipperland.

Montag, 18. Januar 2021

Haareis und Schneefall

Vom Winter war im Lipperland außer auf den Bergen noch nicht allzuviel zu sehen. Aber immerhin hat es für Haareis und ein paar Schneeflocken gereicht...

Sonntag, 5. Juli 2020

Kleine Bussarde ganz groß...

Ich habe schon fast nicht mehr daran geglaubt: Doch es hat geklappt. Von vier Horsten wurde einer besetzt, dort kann die ferngesteuerte 4K-Kamera nun das Heranwachsen der jungen Bussarde filmen. Hier einer kleine Bildseqeunz der ersten Wochen...

Wenige Tage nach dem Schlupf

Man ist noch ziemlich müde

Hoffentlich kommt Mama bald

Da ist sie ja schon und wärmt die Kleinen

Mal kurz den Schnabel in den Wind halten


Der Futternachschub funktioniert

Jeder einen Happen...




Mama ist einfach die Beste...


Abendessenszeit

Donnerstag, 6. Februar 2020

Abendwolken

Die Abendwolken waren so schön, da musste einfach die Zeitraffer-Kamera aktiv werden...


Samstag, 23. März 2019

Zwei Arten Gelb

Inzwischen zweifelt wohl kaum ein Mensch, der mit halbwegs offenen Augen durch die Natur geht, noch am Artensterben. Wo es früher schwirrte und summte, herrscht heute Stille. An den Windschutzscheiben läuft bei Überlandfahrten keine Käfersuppe mehr herunter. Und die Singvögel sterben. Schleichen geht der Tod um.
Chemikalien werden eingesetzt, die vielleicht den Ertrag steigern, deren Folgen aber fatal sind. Allerdings einzelnen Berufsgruppen, wie den Landwirten allein die Schuld in die Schuhe zu schieben, ist zu einfach. Wir alle müssen gute Lebensmittel wieder mehr schätzen lernen. Und das auch darin ausdrücken, dass wir dafür ein paar Cent mehr bezahlen.
Hier ein paar Eindrücke, die mich bewegten, diesen Post zu schreiben: Vor zwei Jahren gab es hier eine kleine Feldhecke mit einzelnen Bäumchen - nicht groß. Sie existiert nicht mehr. Die Flächen rundherum scheinen mit einem Totalherbizid behandelt worden zu sein. Der Lebensraum für Insekten, die Rückzugsmöglichkeiten für Wild und die Brutstandorte für Vögel sind verschwinden. Letztere werden in dieser Steppe ohnehin keine Nahrung finden.

So sah es hier vor zwei Jahren aus
Die Feldhecke heute

Keine Rückzugsmöglichkeiten für Wild, keine Brutmöglichkeiten

Der Rotmilan sucht hier vergeblich nach Beute