Normalerweise muss ein Filmer, der ein Nordlicht filmen will, nach Skandinavien fahren. Oder Island. Doch manchmal kommt es auch dem Filmer entgegen. So in der vergangenen Nacht. Gegen Mitternacht leuchtete am Horiziont über dem lippischen Detmold kurz ein fotografischen Nordlicht auf. Ein fotografisches Nordlicht ist für den normalen Beobachter unsichtbar, erst auf etwas länger belichteten Fotos wird es sichtbar. Das Flackern des Lichtes reichte gerade aus, um eine 9-Sekunden Zeitraffer zu drehen.
Über diesen Blog
Der Beruf als Tier- und Naturfilmer ist interessant und abenteuerlich. Und er bietet jede Menge kleiner Anekdoten und Geschichten. Die wollen wir hier erzählen. Und natürlich von unseren Projekten berichten. Viel Spaß dabei... Mehr unter www.robinjaehne.de
Donnerstag, 10. September 2015
Mittwoch, 9. September 2015
Expedition Oman: Im Auge des Falken
Zum zweiten Dreh im Oman kam ein neuer Kameraassistent mit: Mark Schäferjohann. Gleich blieben allerdings die Schwierigkeiten mit dem Zoll bei der Einreise: zum Glück fanden die Beamten nach einiger Zeit das Schreiben, dass uns die Mitnahme der Kameras ermöglichte. Und das Glück hielt an - wir konnten auf den Inseln atemberaubende Bilder von einer Vogelkolonie und von einem ganz besonderen Falken machen: Der Schieferfalke wartet mit der Brut, denn er versorgt seine Jungen mit Zugvögeln, die vorbei kommen, als Beute. Und deswegen fängt er ein wenig später an zu brüten als andere Vögel. Dank unserer bewährten Funksteuerung konnten wir hautnah bei der Brut dabei sein.
| Unser Filmlager: Hinter dem Sonnenschutz sitzen wir an der Steuerung. Im Hintergrund präparierter Mark Schäferjohann die Ausrüstung. |
| In der kleinen Felsengrotten wird die Kamerasteuerung aktiviert. |
| Blick ins Falkennest: Die so nah war noch niemand bei der Brut dabei. |
| Ein Schluck Mineralwasser zum Geburtstag: Trotz schattenspendendem Sonnensegel ist es hier 45 Grad warm, die Luftfeuchtigkeit hoch, sodass das Hemd niemals trocken wird. |
Sonntag, 6. September 2015
Expedition Oman: In den Bergen
Interessant waren die Dreharbeiten in den omanischen Bergen: Hier hatten wir nicht nur Jebel Shams, den omanischen Grand Canyon, sondern auch einige heftige Schauer und Gewitter vor der Kamera. Die Dreharbeiten in einem Wadi, einem normalerweise leeren Flusslauf, mussten wir aus Sicherheitsgründen unterbrechen, weil nach so einem Berggewitter sich dort schnell ein reißender Strom bilden kann. Auch das haben wir erlebt, allerdings aus sicherer Entfernung. Und es gab Luftaufnahmen von der ehemaligen Hauptstadt Nizwa. Dort steht ein altes Fort - eine der Sehenswüdrigkeiten der Stadt...
| Wilde Landschaft: Die omanischen Berge |
| Angenehme Dreharbeiten: Hier ist es nur 30 Grad... |
| Am großen Canyon Jebal Shams: Vorn unser Produzent Henning Schwarze von INTEWO |
| Die große Schlucht von "innen": Hier sollte man nicht bleiben, wenn es oben ordentlich regnet |
| Luftaufnahmen am alten Fort in Nizwa |
| In einer Oasenstadt in den Bergen |
Donnerstag, 3. September 2015
Expedition Oman: Die ersten Tage
Wie immer verfolgen wir mehrere Filmprojekte. Eines davon führt uns in den Oman, später noch nach Äthiopien und Madagaskar. Über ein paar Erlebnisse werden wir hier berichten.
Die erste Tour in den Oman liegt nun schon ein paar Wochen zurück, aber erst jetzt ist das entstandene Material gesichtet. Nach der Landung blieben aufgrund einer neuen Bestimmung erst einmal zwei unserer Kameras im Zoll hängen - zum Glück hatten wir sie zwei Tage später wieder. Bei einer Bootsfahrt passierte es dann: Eine der Hauptkameras bekam einen Wasserspritzer ab und stellte daraufhin die Funktion ein. Erst nach der Reise wurde klar: Das Salzwasser hatte sich quer durch den Elektronikblock gefressen.
So weit erste Pleiten Pech und Pannen - hier jetzt eine paar fotografische Eindrücke.
| Dreh auf einer Insel, ein Naturschutzgebiet mitten im persischen Golf: Mit von der Partie ist Kameraassistent Ralf Pieper, ihm sind die Fotos zu verdanken. |
| Sieht idyllisch aus: Die Inselt wirkt auf den ersten Blick paradiesisch - wenn es nur nicht so heiß wäre. Der omanische Sommer hat schon mal 45 bis 50 Grad. |
| Morgenstimmung: Es sind 35 Grad, viel kühler war es in der Nacht nicht, das Shirt bleibt nass vom Schweiß. |
| Inseldreh: Sonnenschutz ist angesagt - zumindest in den ersten Tagen. |
| Wir machten hier zahlreiche interessate Entdecken - davon berichten wir dann später.... |
Sonntag, 12. Juli 2015
Vom Oman ins Gewitter
Gerade sind zwei Wochen Dreharbeiten im Oman vergangen. Davon werden wir hier auch noch berichten. Aber beim Rückflug gab es eine ganz besondere Situation: Zufällig flog Robin Jähne zur richtigen Zeit über die schweren Gewitter
hinweg, die am Abend des 8. Juli 2015 die nördliche Adria heim suchen.
Dabei entstand auch ein schwerer Tornado. Aus dem Flieger gab es
faszinierende Ausblicke auf die amboßartigen Oberteile der
Gewitterwolken und zuckende Blitze...
Mittwoch, 10. Juni 2015
Der Bildband geht durch die Medien
Gestern wurde unser Bildband noch einmal der Presse vorgestellt. Er entstand zum 50jährigen Jubiläum des Naturparks Teutoburger Wald / Eggegebirge in Zusammenarbeit mit dem Verlag Jörg Mitzkat. Sein Titel: „Wilde Paradiese zwischen Hermann und Corvey“.
"Wilde Paradiese - gibt es sie überhaupt noch in dieser hyperzivilisierten Welt?" – diese Frage wird gleich zu Beginn des Einführungstextes gestellt – die Antwort liefern die drei Fotografen Frank Grawe, Robin Jähne und Wolfgang Peters mit mehr als 200 eindrucksvollen Fotografien.
| Das sind sie, die Fotografen: Zusammen mit der Geschäftsführerin des Naturparks, Birgt Hübner. Wolfgang Peters, Robin Jähne und Frank Grawe (von links). Und im Hintergrund ein prominenter Lipper, der auch im Bildband zu sehen ist. |
Samstag, 6. Juni 2015
Unverhofft...
Eigentlich wartete ich auf Dachse. Doch die schliefen ein wenig länger - und so passierte das, was beim Naturfilm öfter vorkommt: Man geht ohne die erwartete Aufnahme nach Hause. Doch unverhofft war das Fotoglück hold: Eine Idylle der Senner Pferde im Abendlicht. Die entschädigt doch für einen verpennten Dachs :-))
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