Über diesen Blog

Der Beruf als Tier- und Naturfilmer ist interessant und abenteuerlich. Und er bietet jede Menge kleiner Anekdoten und Geschichten. Die wollen wir hier erzählen. Und natürlich von unseren Projekten berichten. Viel Spaß dabei... Mehr unter www.robinjaehne.de

Mittwoch, 10. Juni 2015

Der Bildband geht durch die Medien

Gestern wurde unser Bildband noch einmal der Presse vorgestellt. Er entstand zum 50jährigen Jubiläum des Naturparks Teutoburger Wald / Eggegebirge in Zusammenarbeit mit dem Verlag Jörg Mitzkat. Sein Titel: „Wilde Paradiese zwischen Hermann und Corvey“.
"Wilde Paradiese - gibt es sie überhaupt noch in dieser hyperzivilisierten Welt?" – diese Frage wird gleich zu Beginn des Einführungstextes gestellt – die Antwort liefern die drei Fotografen Frank Grawe, Robin Jähne und Wolfgang Peters mit mehr als 200 eindrucksvollen Fotografien.

Das sind sie, die Fotografen: Zusammen mit der Geschäftsführerin des Naturparks, Birgt Hübner. Wolfgang Peters, Robin Jähne und Frank Grawe (von links). Und im Hintergrund ein prominenter Lipper, der auch im Bildband zu sehen ist.
Hier ein Link zu einem Online-Artikel in der Lippischen Landeszeitung:

Samstag, 6. Juni 2015

Unverhofft...

Eigentlich wartete ich auf Dachse. Doch die schliefen ein wenig länger - und so passierte das, was beim Naturfilm öfter vorkommt: Man geht ohne die erwartete Aufnahme nach Hause. Doch unverhofft war das Fotoglück hold: Eine Idylle der Senner Pferde im Abendlicht. Die entschädigt doch für einen verpennten Dachs :-))


Samstag, 30. Mai 2015

Neue Assistenten im Team

Bei den Dreharbeiten im Naturschutzgroßprojekt des Naturparks Teutoburger Wald / Eggegebirge waren unsere neuen Assistenten dabei. Sie sind schon gut eingearbeitet und wissen, worauf es ankommt!

Noch ein prüfender Blick durch den Sucher, dann kann es losgehen. Rechts die Tonassistentin...

In den Drehpausen ist TÜV-Prüfung angesagt: Natürlich bestanden :-))

Wo man gerade einmal dabei ist: Eine Fahrzeugwäsche wäre gut.

Die Tonassistentin will erst noch einen Blick in den Spiegel werfen. "Bin ich denn  hübsch genug, oder muss noch ein wenig Lippenstift aufgetragen werden?"

Jaaaa, Du bist wirklich hübsch genug. Aber verfressen...

Dienstag, 19. Mai 2015

Neues von Familie Uhu

Die  Uhukamera bleibt am Ball. Und der Naturfilmer auch. Ich verbrachte inzwischen in den letzten zwei Wochen wieder an die 28 Stunden an der Fernsteuerung. Leider waren die anderen Eier nicht befruchtet, sodass der Kleine ein Einzelkind bleibt. Dafür gibt es für ihn allerdings jede Menge Futter - meist Ratten und Mäuse. Und er wächst fast im Zeitraffer.

Kurz nach dem Schlüpfen: Die Augen sind noch geschlossen...

... aber ein paar Tage später schaut das Kleine schon in die Welt. Und irgendwie scheint es zu lächeln.

Gerade ist Mama heimgekommen...
Das Kleine ist schon tüchtig gewachsen.

"Maaamaaaaa - Huuuuunger" - Nein, es gähnt nur :-))

Geschwisterchen gibt es in diesem Jahr nicht - vielleicht auch eine Bestandsregulierung....


Montag, 4. Mai 2015

Wunderschöner Naturpark-Bildband

Der Naturpark Teutoburger Wald - Eggegebirge wird 50 Jahre alt. Aus diesem Anlass gab es ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk: Einen opulenten Bildband von der Natur der Region. Vorgestellt wurde das Buch im Rahmen der Geburtstagsfeier des Naturparks in Bad Meinberg. Verantwortlich für die Bilder zeichnen Frank Grawe, Wolfgang Peters und Robin Jähne, Verleger ist Jörg Mizkat. Es war eine tolle Zusammenarbeit - und das Ergebnis - so denken wir alle, spricht für sich...
Hier ein paar Impressionen von der Buchvorstellung (Herzlichen Dank an Sabine Hergemöller für die Bilder):

Frank Grawe und Robin Jähne freuen sich: "Er ist frisch aus der Druckerei gekommen, wir haben ihn gerade erst gesehen!"

Kleine Talkrunde zum Bildband: Birgit Czyppull, Verbandsvorsteher Friedel Heuwinkel, Moderatorin Julia Ures, sowie Wolfgang Peters, Frank Grawe und Robin Jähne (von links).

Charmante Moderation von Julia Ures - die Talkrunde war spontan und lustig...

Sonntag, 26. April 2015

Fotospaziergang an den Externsteinen

Am Samstag gab es den ersten Fotospaziergang an den Externsteinen. Auch wenn das Wetter eher durchwachsen war - es hat wirklich viel Spaß gemacht - eine tolle Gruppe.
Hier ein paar Impressionen vom Ganzkörper-Einsatz (herzlichen Dank dafür an den Fotografen Hans-Peter Mischer):




Und hier, wie versproche einige der Bilder, die bei diesem "Ganzkörpereinsatz" entstanden:

Aronstab

Wiesenschaumkraut im Gegenlicht

Hauch- und Wischtechnik

Pfützenreflexion
Sauerklee mit Reflektor (Gold)

Sauerklee mit Reflektor (Gold)

Rindenlandschaft

Zoom bei der Belichtung
Frühlingsgrüntöne

Das Waldauge

Geheimnisvolle Höhlungen im Totholz mit Taschenlampe beleuchtet
Frühlingsgrün

Bach mit 0,5 Sekunden Belichtungszeit

Gleiche Zeit, nur Weitwinkliger
Zoomen bei der Belichtung, die zweite



Samstag, 25. April 2015

Tierschutzpreis des Lippischen Heimatbundes

Das war eine Überraschung vor einigen Monaten, als eine Mail kam, in der mitgeteilt wurde, wir würden für unsere Filmdokumentaion über den Rotmilan den Tierschutzpreis des Lippischen Heimatbundes bekommen. In ihrer wunderbaren Laudatio sagte Brigitte Scheuer, Leiterin der Fachstelle Umweltschutz und Landschaftspflege, warum: Weil durch den Film, in den wir jede Menge Arbeit gesteckt haben, viele Menschen den Rotmilan kennen und schätzen lernen. 
Das sprach uns genau aus dem Herzen - das ist unser Ziel: Wir wollen einfach die Begeisterung, die wir für die Natur empfinden, an viele Menschen weiter geben. Und wir halten den Film für diese Aufgabe für das beste Medium.
Und wir werden auch weiterhin den größtmöglichen Aufwand treiben, um einzigartige Bilder zu bekommen ohne die Tiere nennenswert zu stören oder ihr Verhalten zu beeinflussen. Das ist sozusagen unser Tierfilmer-Ehrenkodex: Wir würden sonst sofort Dreharbeiten abbrechen. Es wird immer wieder auch Kritiker geben, die fragen: "Muss das denn sein? Muss die Kamera nah heran?" Oder die sogar meinen, es gehe uns nur um schnöden Mammon. Letzterer Behauptung können wir entgegen stellen, dass man es als Tierfilmer nie zu einer Yacht in der Karibik, und sei auch noch so klein, bringen wird. Was Stundenlohn betrifft, liegen wir unter dem Mindestlohn. Aber darum geht es uns auch nicht. Wir investieren vielmehr in Technik, die es ermöglicht, ganz besonderen Aufnahmen zu bekommen, ohne die Tiere zu beeinträchtigen. Aufnahmen, die die Zuschauer genauso begeistern wie uns. Und die darüber hinaus auch vielleicht noch unbekannte Verhaltensweisen ans Tageslicht fördern. Damit Filme entstehen können, die eine  Beitrag zum Schutz der Natur leisten können.
Wir danken dem Lippischen Heimatbund und allen die uns unterstützen - ohne Euch alle wäre diese Arbeit nicht möglich!

Im Rahmen der Feierstunde am Samstag in Elbrinxen gab es ein paar Filmausschnitte und einige Tierfilmer-Anekdoten. Herzlichen Dank an Thorben Gocke für die Fotos.

Der Preis ging zu gleichen Teilen an den Elbrinxer Storchenverein, der hervorragende Arbeit leistet, und an die Tierfilmer Sarah Herbort (nicht im Bild) und Robin Jähne. Rechts der Vorsitzende des Lippischen Heimatbundes, Friedrich Brakemeier und in der Mitte Brigitte Scheuer.