Über diesen Blog

Der Beruf als Tier- und Naturfilmer ist interessant und abenteuerlich. Und er bietet jede Menge kleiner Anekdoten und Geschichten. Die wollen wir hier erzählen. Und natürlich von unseren Projekten berichten. Viel Spaß dabei... Mehr unter www.robinjaehne.de

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Wunderbarer Filmabend...

Die ganze Arbeit hat sich gelohnt - dank vieler fleißiger Helfer und den Lippern, die zahlreich in der Detmolder Stadthalle erschienen sind: Der Filmabend "Abenteuer Lerchenberg" war ein voller Erfolg und ein schönes Erlebnis für alle, die dieses Ereignis besuchten. Zu Gast war Andreas Ewels von ZDF mit seinem preisgekrönten Film, der faszinierende und humorvolle Einblicke in das tierische Leben auf dem Lerchenberg gibt. Der Berg ist Standort der ZDF-Sendezentrale. 
Der Abend in der Stadthalle war als Benefizveranstaltung dem lippischen Rotmilanprojekt gewidmet. Im lippischen Rotmilanblog wird man sicher bald auch weitere interessante Informationen zum weiteren Projektverlauf bekommen.  Rotmilanblog
Hier eine kleine Bildernachlese von Felix Pieper ...

Der Autor und Regisseur des Filmes gab eine kleine Einleitung.

Naturfilmer Robin Jähne gibt Einblicke in die technischen Tricks

Nach dem Kinoerlebnis wurde noch ein wenig über die Naturfilmarbeit diskutiert.

Kann auf eine sehr erfolgreiche Veranstaltung stolz sein: Die Prokuristin der Stadthalle Detmold, Dörte Pieper.

Sternschnuppe hat Husten

Ein ungewöhnliches Bild nahm die automatische Kamera durch Zufall in der vergangenen Nacht auf: Eine Sternschnuppe mit kurzen Helligkeitsausbrüchen, sozusagen eine Sternschnuppe mit Husten. Sternschnuppen sind in der Erdatmosphäre verglühende Staubteilchen, meist von Kometen. Meist sind sie nur Millimeter- oder Zentimetergroß. 
Ihre hohe Geschwindigkeit läßt sie aufglühen, wenn sie  beim Eintritt in die Atmosphäre an den Luftteilchen zusammen stoßen. Hin und wieder zerbrechen sie in Einzelteile, oder einzelne Teile verglühen schneller - dann kommt es zu Helligkeitsausbrüchen. Und genau das hat die Kamera gesehen.
Sie nahm eine ganze Serie von drei Sekunden lang belichteten Himmelbildern auf - die später im Computer zu einer Zeitraffer zusammen gesetzt wurden.


Die Gesamtaufnahme - die Sternschnuppe ist links unten zu erkennen.

Eine Ausschnittsvergrößerung...

Dienstag, 1. Oktober 2013

Zu Gast bei der Quarks & Co-Gala

Warum ist die WDR-Sendung "Quarks & Co" so erfolgreich: Da gibt es sicher viele Gründe, aber einer ist sicher das nette Team und der Spaß an der Sache. Am Montag wurde in Köln 20 Jahre "Quarks & Co" gefeiert - natürlich mit Ranga Yogeshwar. Zu den Gästen gehörte auch Robin - und das kam so:
"Vor fast genau 20 Jahren, im November 1993, war er der erste, den wir in unser Studio eingeladen haben", berichtete Ranga Yogeshwar. Es war eine Sendung über Gewitter, und Robin hatte nicht nur ein selbst konstruierte Gewitter-Vorhersage-Gerät dabei, sondern ließ in einer Modell-Landschaft auch künstliche Blitze einschlagen. "In der Sendung wurde erstmalig von mir 16mm-Filmmaterial zum Thema Gewitter gezeigt", berichtet Robin. Und das seit eine große Ermutigung auf seinem langen Weg zum Beruf des Naturfilmers gewesen. 
Damals hatte das Redaktions-Team Robin auf eine besondere Weise überrascht: Live vor dem Kameras bekam er einen 16mm-Schneidetisch geschenkt. "Den halte ich noch heute in Ehren", sagte Robin.
Zur der Gala 20 Jahre "Quarks & Co" war Robin eingeladen worden und berichtete auf der Bühne mit Ranga Yogeshwar von seinem erfolgreichen Filmprojekt "Das Jahr des Rotmilans, das beim Greenscreen-Festival den Preis für die beste unabhängige Produktion gewonnen hatte.

Damals filmte Robin noch mit 16mm - jetzt ist es eine leichte und modere Digitalkamera.

Talk mit Ranga Yogeshwar - Robin berichtet von seiner Arbeit.

Schön war die lockere Atmosphäre der Gala.    Fotos (4): Ralf Pieper

Kleines Geschenk für Ranga Yogeshwar: Eine DVD des  preisgekrönten Filmes "Das Jahr des Rotmilans"

Freitag, 27. September 2013

Einladung am 2. Oktober

Ein ganz besonderes Event wird es am 2. Oktober in der Detmolder Stadthalle geben: Um 20 Uhr beginnt die Vorstellung des preisgekrönten Filmes "Abenteuer Lerchenberg". Autor und Regisseur ist Andreas Ewels - er ist Redakteur des ZDF.  Durch unsere Zusammenarbeit in Mallorca konnten wir ihn bewegen, den Film in Detmold zu zeigen.
In dem Film geht es um die ganz normalen Tiere vor der Haustür - die meist übersehen werden. Nahmhafte Tierfilme haben sie rund um die ZDF-Sendezentrale auf dem Lerchenberg eingefangen. Nach der Filmvorführung wird sich der Filmmacher Fragen stellen, wir werden von der Arbeit als Tierfilmer und von dem Lippischen Rotmilanprojekt berichten.
Was das mit der Veranstaltung zu tun hat? Es handelt sich um eine Benefizveranstaltung zugunsten des Lippischen Rotmilanprojektes. Der Eintritt ist frei, allerdings wird um eine Spende gebeten. 
Unterstützt wird die Veranstaltung der Detmolder Stadthalle durch den Rolfschen Hof und die Adlerwarte Detmold.
Einlass ist übrigens ab 19.00 Uhr...

Auf der WebSeite der Stadthalle gibt es weitere Informationen...

Andreas Ewels

Und hier die Einladung...
Bleibt nur noch zu sagen: Leute, kommt am 2. Oktober in die Stadthalle, das wird interessant...




Dienstag, 24. September 2013

Unanständige Hornissen

Drei Stiche von ihnen sollen einen Menschen, sieben ein Pferd töten. Hornissen sollten sehr gefährlich sein. Doch dabei handelt es sich eher um eine Kombination von Zahlenmagie und Aberglaube. Denn in Gefahr sind eher Allergiker - bei ihnen kann schon ein Stich reichen. Sonst aber gehören Hornissen eher zu dann harmlosen Tierchen.
Als wir sie auf einem Dachboden filmten, erwiesen sie sich als eher ruhig und harmlos - trotz der Strahler, mit der ihre Wohnung ausgeleuchtet wurde. Aus wenigen Zentimetern Etfernung konnten wir direkt das Leben auf der Wabe filmen. Lustig sind dabei die Geräusche: Es hört sich an, als würde es regnen, wenn mehrere hundert der Tierchen über das Papierbauwerk krabbeln. 
Sie haben zwar nicht gestochen, aber sie haben sich ziemlich unanständig benommen. Nennen wir es beim Namen: Ständig schoss Hornissenpipi auf Objektiv und Kamera. Und das nicht zu knapp. Immer wieder musste die Linse geputzt werden...



Montag, 9. September 2013

Unser Rotmilanfilm wurde beim Greenscreen ausgezeichnet!

Das hatten wir nicht erwartet: Unser Film "Das Jahr des Rotmilans" wurde beim internationalen Greenscreen-Festival in Eckernförde als beste unabhängige Produktion ausgezeichnet. 
Eigentlich können wir es noch gar nicht glauben. Denn das Niveau des Festivals ist extrem hoch. In diesem Jahr waren beispielsweise auch Filme der BBC dabei - und Naturfilm-Pionier Sir David Attenborough wird für sein Lebenswerk mit dem diesjährigen Heinz-Sielmann-Filmpreis geehrt.
 Informationen gibt es unter diesem Link.

Unser Freund Andreas Ewels, Redakteur und Autor des ZDF, hat ein paar Fotos gemacht. Mit ihm haben wir auch erfolgreich gedreht - die wundervollen Filme von Abenteuer Mallorca - wir hatten auch hier im Blog Gelegenheit, darüber zu berichten ...




Die Laudatio:
"Ohne großes Budget und die Unterstützung eines Fernsehsenders einen Naturfilm zu produzieren, ist ein gewaltiger Kraftakt und braucht enormen Idealismus. Wer dann auch noch außergewöhnliche Kameraperspektiven, spannendes Tierverhalten und eine prägnante Message zu einem liebevollen Gesamtwerk vereint, hat etwas ganz besonderes vollbracht."

Montag, 2. September 2013

Sprachaufnahme für den Uferschnepfen-Film

"Du alte Schnepfe" ist eine nicht gar so freundliche Anrede. Aber wie so oft wird damit wundervollen Tieren Unrecht getan. Am Niederrhein, in der Hetter bei Rees, gibt es noch besonders viele Schnepfen. Allerdings handelt es sich dabei Vögel - ganz genau heißen sie "Uferschnepfen". Ihnen und ihren Kollegen Bekassine, Rotschenkel, Großer Brachvogel und Kiebitz gilt ein Film, an dem wir seit zwei Jahren arbeiten. 
Diese seltenen Tiere werden dort durch eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Naturschutz und Landwirtschaft, sowie durch besondere Maßnahmen weiterhin brüten und so überleben können.
Heute wurde der Filmtext eingesprochen - wieder von unserem Freund und Lieblingssprecher Arne Heger. Das geschieht in gemütlicher Arbeitszimmer-Atmosphäre, dank moderner Technik auf höchstem Niveau. Und wie immer hat es jede Menge Spaß gemacht.
Jetzt muss der Ton angepasst werden, es folgen noch letzte Bild- und Farbkorrekturen....